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Auf dieser Seite des Himmels gibt es einen Ort, den man Regenbogenbrücke nennt. Wenn ein Tier, das irgendjemandem besonders nahe stand, stirbt, so kommt es hier her. Hier gibt es Wiesen und Hügel für unsere besonderen Freunde, so dass sie zusammen toben und spielen können. Es gibt Futter und Wasser in Hülle und Fülle, die Sonne scheint den ganzen Tag, und unsere Freunde fühlen sich rundum wohl. Alle Tiere, die krank und alt waren, werden wieder gesund und erfüllt von neuer Energie; die Gequälten und Verstümmelten werden geheilt und wieder kräftig und stark, genau so, wie wir sie aus unseren Träumen und von früher in Erinnerung haben. Alle Tiere sind glücklich und zufrieden, bis auf eines: jedem einzelnen von ihnen fehlt jemand ganz bestimmtes, den sie zurücklassen mussten. Sie toben und spielen zusammen, doch eines Tages hält eines von ihnen inne, und schaut zum Horizont. Seine glänzenden Augen sind aufmerksam, sein gespannter Körper beginnt zu zittern. Plötzlich rennt das Tier weg von der Gruppe, fliegt förmlich über das Gras, seine Pfoten tragen ihn schneller und schneller. Es hat Dich entdeckt, und wenn Du und Dein Freund sich endlich wiedertreffen, haltet Ihr Euch ganz fest, wiedervereint für immer. Freudentränen rinnen über Deine Wangen, Deine Hände streicheln seinen Kopf, und Du siehst endlich wieder in die treuen Augen Deines Tieres, das vor so langer Zeit aus Deinem Leben gegangen war, aber in Deinem Herzen immer seinen Platz hatte. (Übersetzt von Korinna Imle, Autor des Originals unbekannt.)
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